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Verraten und verkauft

 

Lied des Tages: Noch nie

 

https://www.youtube.com/watch?v=XhYs0oFOtuU

 

 

 

 

In jener Zeit ging einer der Zwölf namens Judas Iskariot zu den Hohenpriestern und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie zahlten ihm dreißig Silberstücke.

Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern.

 

  • Judas ist entschlossen, das Böse zu tun. Jesus, er gab vor, dein Freund zu sein… jetzt wird er dich ans Messer liefern.
  • Er geht bewusst nicht zur Vertretung der Staatsmacht, sondern zu den obersten geistlichen Führern der Juden. Denn Judas weiß: Hier wird sein Anliegen nicht auf taube Ohren stoßen.
  • Allein der Verrat ist ein Verbrechen an der Liebe. Aber damit auch noch eine Menge Geld zu verdienen… Jesus, mir fehlen die Worte dafür!
  • Auch in unserem Leben gibt es nicht wenige Unrechtssysteme, wo Menschen Profit daraus schlagen, Andere zu verraten. Habe ich auch Anteil daran?

 

Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten?

Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern.

Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.

Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch.

 

  • Die Jünger ahnen schon, dass ihre „Geschichte mit Jesus“ möglicherweise nicht ganz so strahlend ausgehen wird, wie sie sich das immer ausgemalt und erhofft hatten.
  • Trotzdem wollen sie nun zusammen das Paschafest feiern. Sie wollen ausgelassen und fröhlich sein und darauf hoffen, dass Gott wie damals beim Auszug aus Ägypten auch diesmal alles zum Guten wenden wird.
  • Vielleicht sind die Jünger direkt froh, dass Jesus ihnen in dieser seltsamen Situation einen praktischen Auftrag erteilt hat: dorthin gehen, Raum klar machen, Festessen vorbereiten.
  • Jesus, mir fällt es oft schwer, Unwägbarkeiten und Ungewissheit auszuhalten. Gern verstecke ich mich dann hinter Geschäftigkeit. Stärke mir in dieser Zeit den Rücken, dass ich es aushalten kann, nicht zu wissen, wie es weitergeht!

 

 

Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern.

Da waren sie sehr betroffen, und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr?  […]  

Da fragte Judas, der ihn verriet: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus sagte zu ihm: Du sagst es.

(Mt 26, 14-25)

 

 

Gebet nach Mt 20,28

 

Der Menschensohn ist nicht gekommen,

um sich bedienen zu lassen,

sondern um zu dienen

und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

 

Jesus, du bist für mich gekommen.

Du hast für mich und meine Sünden Schmach und Qualen auf dich genommen.

Du hast das Kreuz getragen, damit ich es nicht tragen muss.

Wie schwer fällt es mir, das zu verstehen.

Ich kann nur DANKE sagen und dich LOBEN!

 

Amen.