Zum Bild: 14-zackiger Stern in der Geburtsgrotte der Geburtskirche in Betlehem

Wahrheit setzt sich durch

 

Lied des Tages: Jesus ist Kommen

 

https://www.youtube.com/watch?v=uCOBVG1_ndk

Der heutige letzte Impuls widmet sich bewusst nicht der am Ostermontag üblicherweise verkündeten Emmaus-Geschichte, sondern wählt den Alternativtext und knüpft am Ostermorgen an …

 

Noch während die Frauen unterwegs waren, siehe, da kamen einige von den Wächtern in die Stadt und berichteten den Hohepriestern alles, was geschehen war. Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen.

  • Nicht nur die Frauen sind sehr erschüttert von der Begegnung mit dem Engel Gottes und von der Nachricht der Auferstehung Jesu, auch die Wächter des Grabes. Von ihnen wird berichtet, dass sie „wie tot“ in Schockstarre waren.
  • Das Geschehen am Grab lässt den Wächtern keine Ruhe, sie eilen nach Jerusalem hinein und erzählen den Verantwortlichen, was passiert ist.
  • Interessant: Den Beschluss, die Soldaten mundtot zu machen, fassen allein die Hohenpriester und die Ältesten. Offenbar sind die Wächter-Soldaten zum Glauben an Jesus gekommen und waren drauf und dran die frohe Botschaft weiterzuerzählen.

 

Sie gaben ihnen viel Geld und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt.

  • Die Hohenpriester und die Ältesten machen sich die Situation der Soldaten zu Nutze, um die Auferstehung zu leugnen: Die Soldaten sind auf Geld angewiesen, auch sie müssen für sich und ihre Familien sorgen.
  • Damit der Bericht von der Auferstehung ja nicht die Runde macht, wird direkt ein Gegengerücht in die Welt gesetzt und eine Strategie zur Beschwichtigung des Statthalters ersonnen.
  • Jesus, oft lassen wir uns lieber auf Geld und Lügen ein, anstatt uns für die Wahrheit einzusetzen. Bitte hilf mir mit deiner Ostergnade, dass ich nicht den bequemen Weg gehe, sondern auf dem der Wahrheit bleibe und sie verteidige! 

 

Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. Und dieses Gerücht verbreitete sich […] bis heute.

  • Fast möchte ich noch rufen „tut es nicht, ihr habt doch gesehen und gehört, was der Engel gesagt hat. Ihr wisst, dass es wahr ist!“, da nehmen die Wächter schon das Geld und funktionieren wieder.
  • Jesus, ich will kein Rädchen im Unrechtsgetriebe sein oder werden. Stärke mein Gewissen, dass ich Dinge unterscheiden und richtig einordnen kann! Gib mir Mut, so gewonnene Einsichten auszusprechen.
  • Es ist aber trotz allem tröstlich: Das Gerücht gibt es bis heute, ABER die Auferstehung ist das viel bessere Argument. Denn: Gott hat alle Macht auf dem Himmel und auf der Erde! Seine Wege sind nicht immer unsere Wege, aber er ist ein Freund des Lebens und ein Gott der Liebe. Er ist immer auf meiner Seite, dessen kann ich mir für immer gewiss sein! 

 

Gebet nach Ps 118

 

Das ist der Tag, den der Herr gemacht;

lasst uns jubeln und seiner uns freuen.

Der Herr ist vom Tod auferstanden, wie er gesagt hat.

Freut euch und frohlockt, denn er herrscht in Ewigkeit. Halleluja!