Ministrantenwallfahrt im Rückblick

Ministrantenwallfahrt 2018

Heiß, heißer, am heißesten - Rom

Am Sonntag, den 29. Juli 2018, machten wir, 39 Ministranten aus den PG Dinkelscherben und Zusmarshausen, uns gemeinsam mit unseren sechs Betreuern voller Freude auf den Weg nach Rom.

Nachdem wir eine Sicherheitseinweisung des Busses bekommen hatten, ging es auch schon los. Weil die meisten von uns im Bus gut geschlafen hatten, kamen wir am Montagmorgen relativ ausgeruht in unserem Hotel an, wo wir nach einer kurzen Wartezeit, die wir zum Frühstücken nutzten, unsere sehr gemütlichen Zimmer beziehen durften. Bevor wir zum Anfangsgottesdienst unserer Diözese in der Lateranbasilika gingen, besichtigten wir noch eine andere der Papstbasiliken in Rom, Santa Maria Maggiore.

Bereits dort erlebten wir, was uns die ganzen Tage in Rom begleitete: Massive Sicherheitskontrollen und Präsenz von Militär und Polizei. Nach dem gemeinsamen Abendessen besuchten wir den Trevi Brunnen und aßen noch ein Eis. Auf der Rückfahrt mit der Metro bekamen wir zum ersten Mal zu spüren, was es heißt, eine Sardine in der Büchse zu sein.  Der nächste Tag begann für uns sehr früh, da wir schon um 7 Uhr vom Hotel aufbrechen mussten, um rechtzeitig an unserem vereinbarten Treffpunkt für unsere Führung durch das Kolosseum und über das Forum Romanum zu sein; diese war sehr interessant, aber es war wie auch schon am vorigen Tag wieder sehr, sehr heiß und deshalb auch anstrengend. Die Mittgaspause nutzten wir zu einer Wasserschlacht an einem Brunnen, mitten in Rom. 

Anschließend auf dem Petersplatz zur Papstaudienz angekommen hatten wir noch zwei Stunden Zeit, bevor wir die Chance hatten, den Papst aus der Nähe zu sehen; denn er fuhr in nur circa drei Metern Entfernung an uns vorbei. Danach fuhren wir ins Hotel zurück und fielen alle todmüde ins Bett. Am Mittwoch begann unser Tag mit einem späten Frühstück. Nach diesem gingen wir zur Metro und fuhren zu einer weiteren Papstbasilika, Paul vor den Mauern und besichtigten diese. Auf der Rückfahrt ins Zentrum Roms merkten wir, dass die Hitze auch unseren Metrotickets zusetzte. Ein Ticket war offensichtlich vom Schweiß so aufgeweicht, dass es das Gerät bei der Schranke nicht mehr hergab. Mit einem Ersatzfahrschein ausgestattet kamen wir zum Pantheon sowie zur Piazza Navona, wo wir auch eine verspätete Mittagspause machten. 

Bei der Hitze half auch hier wieder manches Eis.

 

Nach der Pause machten wir uns auf den Weg zu unserem Blind Date, also einem Treffen mit Ministranten aus anderen Diözesen Deutschlands. Insgesamt waren wir bei dieser Wallfahrt ja 62000 Ministranten aus unterschiedlichsten Ländern. Nach einem leckeren Gelato auf dem Rückweg gingen wir müde aber zufrieden ins Bett, was durch einen kurzzeitigen Stromausfall im Hotel noch mal spannend wurde. Am Donnerstag hieß es wieder früh aufstehen; denn wir machten uns schon zeitig auf den Weg zum Petersdom. Unsere Hoffnung war, nicht allzu lange anstehen zu müssen; aber unsere Hoffnung bestätigte sich leider nicht. Nach geschlagenen fünf Stunden, mit zum Teil musikalischer Umrahmung von unserem DJ, durften wir endlich die Kuppel besteigen und den tollen Ausblick über Rom genießen. Daraufhin besichtigten wir noch den Petersdom von innen und waren von der Größe überwältigt.

Weil wir alle von der Hitze fertig waren, machten wir in einem großen Park Pause. Daraufhin brachen wir zur spanischen Treppe auf, an der wir auch an einem Abendgebet teilnahmen.

An unserem letzten Tag in Rom hatten wir den Vormittag zur freien Verfügung, was die meisten nutzten, um Souvenirs zu kaufen; manche waren aber auch beim Stadion des AS Rom.

Wir trafen uns zum gemeinsamen Mittagessen und mussten uns dann sehr beeilen, um die vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle besichtigen zu können.

Unsere letzte Station war der Abschlussgottesdient mit Weihbischof Florian Wörner, den wir zufälligerweise zwei Tage vorher schon getroffen hatten, und den anderen 3200 Ministranten aus unserem Bistum Augsburg.

Danach kehrten wir zu unserem Hotel zurück, um unsere Koffer zu holen, den Bus zu besteigen und uns endgültig von Rom zu verabschieden.

 

Wir können zurückblicken auf eine tolle Gemeinschaft und eine wunderschöne sehr heiße Reise, zu deren Gelingen viele beigetragen haben, v.a. unsere Begleiter unter der Leitung von Pfarrer Gall.

Tanja Müller